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Weingut Bernhard Huber
Bernhard Huber gehört zu den erfolgreichen Winzern unserer Zeit. Für die Gourmetrestaurants sind seine Weine mittlerweile ein absolutes Muss. Sein Chardonnay, sein Weißer Burgunder und sein Spätburgunder haben bewiesen, dass sie auch einem internationalen Vergleich standhalten können. Unendlich ließe sich die Liste seiner Erfolge weiterführen, jedoch konzentriert sich Bernhard Huber lieber auf seine Wurzeln, die Arbeit im Weinberg und im Keller. Bereits im Weinberg legt er Wert auf eine strenge Ertragsreduzierung. Die lange, traditionelle Maischegärung ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung von vielschichtigen Duft- und Geschmacksnuancen im Wein. Danach reifen die komplexen Spitzenburgunder Alten Reben bzw. Reserve bis zu 18 Monaten in Eichenfässern.
Hier verschmelzen die Tannine und Fruchtaromen der Traube mit dem Einfluss des Barriques. Bernhard Huber bittet ganz bescheiden darum, sich von der Qualität seiner feinen badischen Gewächse selbst eine Meinung zu bilden. Besonders gerne weist Bernhard Huber auf eine einzigartige Spezialität des Weingutes hin: dem Malterer. Hinter dieser Malterdinger Weinkomposition verbirgt sich ein gehaltvoller Weißwein aus Weißem Burgunder und Freisamer, einer Sorte, die vor über 70 Jahren in Freiburg durch eine Kreuzung aus Ruländer und Sylvaner entstanden ist. Der Philosophie des Weingutes entspricht es, alle Weine durchgären zu lassen und ihnen eine lange Reifezeit auf der Hefe zu gönnen. Somit entstehen fast ausschließlich trockene Weine. Ausnahmen bilden hierbei edelsüße Riesling-Auslesen. In den Kellern reifen Pinotsekte zwischen zwei und zehn Jahren auf der Champagnerhefe. Alle Sekte werden als Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren erzeugt.
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