
Die Pfalz, bis 1995 noch Rheinpfalz genannt, ist mit ihren 23.500 Hektar das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands. Sie erstreckt sich 85 km lang von Worms bis nach Schweigen an der Grenze zum Elsaß. Vor allem der südliche Teil gehört zu den wärmsten und sonnenreichsten Weinbaugebieten. Die Talkessel, wie z.B. Birkweiler bei Landau ermöglichen südländische Vegetation.
Fast alle Bodenarten, auf denen ein guter Wein wachsen kann, sind in der Pfalz vertreten: Buntsandstein, Keuper, Muschelkalk, Lehm, Granit, Schiefer, Mergel und Porphyr.
Pfälzer Weine gehören zu den beliebtesten Weinen Deutschlands. Nahezu jede dritte gekaufte Flasche stammt aus der Pfalz. Der Riesling macht rund ein Fünftel der Anbaufläche aus. Auf den restlichen Weinbergen gedeihen vor allem Müller-Thurgau und Dornfelder, aber auch Kerner, Portugieser, Silvaner und Scheurebe. 40% der Rebfläche ist mit Rotwein bestockt. Die Pfalz ist somit das größte Rotweingebiet Deutschlands,
Dass man in der Pfalz durchaus auch experimentierfreudig ist, zeigen die vielen (positiven) Anbauversuche mit Chardonnay, Cabernet Sauvignon und St. Laurent.

Hauptrebsorten: Riesling (21%), Dornfelder (14%), Müller-Thurgau (11%)
Geographische Lage:
Südlich von Worms bis an die französische Grenze und von den Hängen des Pfälzer Waldes bis in die Rheinebene
Klima:
Hoher Anteil an Sonnentagen; Temperaturmittel bei 11 Grad
Böden:
Buntsandstein, kalkhaltige Lehm- und Tonböden, Mergel- und Keuperböden, eingestreuter Muschelkalk; Granit-, Porphyr- und Schiefertoninseln
Rebfläche:
ca. 23.300 ha, 2 Bereiche, 25 Großlagen, 323 Einzellagen